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Reisestellenkarte vs. Intertours Pay

Intertours Reisen & Events GmbH
Reisestellenkarte oder zentrale Travel-Spend-Plattform — was Sie heute wirklich brauchen | Intertours
Kurzantwort

Klassische Reisestellenkarten (in Deutschland verbreitet als AirPlus Company Account) decken das Kernsegment Linienflug, Deutsche Bahn und akzeptierte Mietwagenanbieter zuverlässig ab — mit Vorsteuerabzug über das zentrale Statement. Sie enden strukturell dort, wo Buchungen außerhalb dieses Kerns liegen: bei Low-Cost-Carriern, bei Hotels ohne TMC-Anbindung und bei Mitarbeiter-Ausgaben vor Ort. Genau dort fängt eine Travel-Spend-Plattform wie Intertours Pay an: ein Hub, der zentrale Zahlung, virtuelle Karten für Hotel & LCC, Mitarbeiterkarten und Hotelrechnungs-Service in einer Infrastruktur bündelt — vorkontiert und ERP-fähig. Wer 2026 ohnehin neu evaluiert (AirPlus → SEB Kort Verschmelzung am 3.8.2026), trifft die Entscheidung nicht zwischen zwei Karten, sondern zwischen zwei Strukturen.

Abschnitt 01

Warum Sie diesen Vergleich überhaupt lesen

Wenn Sie als Leitung Buchhaltung diesen Text öffnen, kennen Sie wahrscheinlich beide Welten: die klassische Reisestellenkarte für Flug, Bahn und Mietwagen — und die parallele Welt aus Mitarbeiter-Kreditkarten, privaten Vorauslagen, Hotel-Rechnungen per Mail und der Belegjagd am Monatsende. Die Frage ist nicht, welches Produkt 'besser' ist. Die Frage ist, welche Struktur Ihre Buchhaltung trägt — und welche sie ausbremst.

Dieser Pillar arbeitet bewusst strukturell. Wir nennen den Marktbenchmark AirPlus dort, wo Fakten objektiv belegbar sind (Merger, Produktlogik), und bleiben sonst bei der Architekturfrage: zentrale Reisestellenkarte versus zentrale Travel-Spend-Plattform.

Für eilige Leser:innen: Wenn Sie nur drei Sätze lesen wollen: Eine Reisestellenkarte löst die Buchung. Eine Travel-Spend-Plattform löst die Reise — inklusive Low-Cost-Carrier, Hotel ohne TMC, Mitarbeiterkarte und ERP-Übergabe. Der Unterschied ist nicht das Feature-Set, sondern die Architektur dahinter.

Abschnitt 02

Was eine Reisestellenkarte historisch gut macht

Bevor wir auf die Grenzen schauen, eine faire Einordnung: Die zentrale Reisestellenkarte ist seit Jahrzehnten der Goldstandard für mittelständische Reisekostenabwicklung — und das aus guten Gründen.

  • Zentrale Zahlung & ein Statement. Alle Buchungen Ihres Reisebüros laufen über einen Account. Eine konsolidierte Abrechnung, klar zuordenbar.
  • Vorsteuerabzug am Statement. Bei korrekt akzeptierten Anbietern (Linienflüge, Deutsche Bahn, Mietwagen mit Debitorenvereinbarung) ist der Vorsteuerabzug über die Sammelabrechnung etabliert.
  • Reise-Industrie-Akzeptanz. Hohe Akzeptanz im GDS-/IATA-Umfeld, weil das Produkt aus der Reisebranche stammt.
  • Reife Reporting-Logik. Auswertungen nach Kostenstelle, Reisendem, Anbieter sind seit Jahren etabliert — sofern die Stammdaten sauber gepflegt sind.

Fair gesagt: Für Unternehmen, deren Reise-Aktivität fast vollständig aus Linienflug, Bahn und akzeptiertem Mietwagen besteht, ist eine klassische Reisestellenkarte heute noch ein tragfähiger Ansatz. Der Vergleich wird dort relevant, wo die Realität darüber hinausgeht — und das ist 2026 bei nahezu jedem mittelständischen Reiseprofil der Fall.

Abschnitt 03

Wo das klassische Modell heute strukturell endet

Die Grenze liegt nicht in der Technik der Karte. Sie liegt in der Reichweite des Modells. Reisestellenkarten sind primär für TMC-vermittelte Buchungen ausgelegt — also für das, was Ihr Reisebüro im klassischen GDS-Buchungsprozess steuert. Sobald Buchungen außerhalb dieses Rahmens passieren, beginnt die parallele Welt:

01

Low-Cost-Carrier

Ryanair, Wizz, EasyJet & Co. lassen sich häufig nicht zentral über das TMC-System buchen und bezahlen. Der Reisende bucht direkt, zahlt mit der eigenen oder einer Mitarbeiterkarte, und legt den Beleg später vor. Die zentrale Reisestellenkarte ist hier nicht der Bezahlweg. Vorsteuerabzug: bei innerdeutschen Strecken theoretisch möglich, in der Praxis erfordert es die separate USt-Rechnung vom Carrier.

02

Hotel ohne TMC-Anbindung

Viele Hotels werden direkt gebucht (Geschäftsführer-Sekretariat, Kundenbesuch vor Ort, Last-Minute). Eine zentrale Reisestellenkarte kann diese Buchung in der Regel nicht selbst zahlen — es braucht eine virtuelle Karte, eine Mitarbeiter-Kreditkarte oder Verauslagung. Hotelrechnung kommt per Mail oder Post und wird manuell zugeordnet.

03

Mitarbeiter-Ausgaben vor Ort

Taxi, Tanken, Bewirtung, Tagungsraum, WLAN, Parkhaus. Hier endet jede Reisestellenkarte. Üblicher Workaround: separater AirPlus Corporate Card-Antrag pro Mitarbeitendem — eigener Lieferprozess (2–3 Wochen), Video-Ident, separate Abrechnung, eigene Belegverwaltung. Damit entsteht ein zweiter Prozess parallel zum Reisestellenkarten-Modell.

04

Ad-hoc & Azubis & seltene Reisende

Wer nur zweimal im Jahr reist (Azubi, Junior, Projekteinsatz), bekommt im klassischen Modell entweder keine Karte oder muss verauslagen. Die Buchhaltung übernimmt die Erstattung manuell — der ineffizienteste Pfad überhaupt.

Strukturelles Muster: Eine Reisestellenkarte ist im Inneren zentral, am Rand aber nicht. Genau am Rand entstehen die meisten manuellen Schritte — also genau dort, wo Ihre Buchhaltung den Aufwand spürt.

Abschnitt 04

Was sich durch den Eigentümerwechsel verändert hat

Es gibt einen zweiten Grund, weshalb das Modell 2026 neu zu bewerten ist — und der hat nichts mit Features, sondern mit Eigentümer-Struktur zu tun.

Lufthansa hat AirPlus International im Juli 2024 für rund 450 Mio. Euro an SEB Kort Bank (Stockholm) verkauft. Am 3. August 2026 erfolgt die rechtliche Verschmelzung: AirPlus International GmbH und SEB Kort Bank AB werden ein Unternehmen. Der deutsche Firmenname ändert sich auf 'SEB Kort Bank AB'. Die neue Creditor-ID lautet SE24ZZZ5565746624. Bestehende Verträge gehen automatisch über.

Was das praktisch bedeutet: Verträge laufen weiter — aber Eigentümer, Service-DNA und Roadmap-Treiber ändern sich. AirPlus kam aus der Reisebranche (Lufthansa-Tochter). SEB Kort ist eine Bank. Aus Sicht vieler Bestandskunden ist genau das spürbar: Service-Modelle werden bank-typischer, weniger nah und reise-versteht. Wer ohnehin spätestens 2026 einen Vergleich zieht, hat dafür ein objektives, durch den Merger getriggertes Wechselfenster.

Wichtig: Der Merger ist kein Grund für sich, einen Wechsel zu erzwingen. Er ist ein Anlass für eine ohnehin überfällige Strukturprüfung — und ein Punkt, an dem Sie ohne politischen Aufwand intern eine Neubewertung anstoßen können.

Abschnitt 05

Reisebüro-Insight: Was wir im Alltag selber sehen

Intertours ist seit vielen Jahren Teil des AirPlus-Partnernetzwerks und arbeitet täglich mit Reisestellenkarten — sowohl für eigene Mitarbeitende als auch für Kundenstrukturen. Diese Doppelrolle (Anwender und Anbieter zugleich) gibt uns eine ungewöhnlich klare Sicht auf die operativen Reibungspunkte:

In der Auswertung typischer Mittelstandsabschlüsse fehlen regelmäßig Stammdaten am Transaktionsdatensatz: Reisendendaten, Kostenstellen, Projekt- oder Auftragszuweisungen. Die Felder sind technisch da — aber leer oder uneinheitlich befüllt. Die Buchhaltung muss diese Daten nachträglich anreichern, oft manuell und auf Zuruf. Das ist nicht 'ein Fehler' der Reisestellenkarte — es ist die Folge davon, dass die Daten erst beim Statement zusammenkommen, statt bereits beim Buchungs- und Bezahlvorgang erfasst zu werden.

Erkenntnis: Das Bottleneck heißt nicht 'Karte', sondern 'Datenkette'. Wer die Kostenstelle beim Bezahlen mitschickt statt sie nachträglich zu pflegen, halbiert den Aufwand.

Wir benennen das transparent, weil wir denselben Schmerz operativ erleben — und genau aus diesem Schmerz entstand die Architektur hinter Intertours Pay.

Abschnitt 06

Vergleich im Detail — Reisestellenkarten-Setup vs. Intertours Pay

Die folgende Tabelle vergleicht ein typisches Reisestellenkarten-Setup (Company Account + zusätzliche Mitarbeiter-Kreditkarten) mit Intertours Pay als eine integrierte Plattform. Keine Feature-Liste — sondern eine Architektur-Sicht:

DimensionKlassisches Reisestellenkarten-SetupIntertours Pay
Zentrale Zahlung Linienflug / DBJa, etabliertJa, identisch abgedeckt
MietwagenJa, mit Debitorenvereinbarung beim VendorJa, in derselben Infrastruktur
Low-Cost-CarrierIndirekt — meist über Mitarbeiterkarte oder VerauslagungDirekt — virtuelle Karte aus dem Hub generierbar
Hotel ohne TMC-AnbindungSeparater Bezahlweg nötigVirtuelle Karte pro Hotelbuchung; Rechnungs-Service durch Intertours
Mitarbeiter-Ausgaben vor OrtSeparater Karten-Antrag (2–3 Wochen Lieferung, Video-Ident, separate Abrechnung)Karte oder virtuelle Karte aus derselben Plattform — sofort
Ad-hoc / Azubi / SeltenreisendeVerauslagung & ErstattungVirtuelle Karte für einen einzelnen Vorgang
DatenanreicherungNach dem Bezahlen am StatementVor und während des Bezahlens — Kostenstelle, Reisender, Projekt
HotelrechnungenEingang per Mail/Post, manuelle ZuordnungEingeholt, geprüft, hinterlegt durch Intertours
ERP-ÜbergabeStatement-Import, NachkontierungVorkontiert in einer Schnittstelle (z. B. SAP, MS Dynamics)
Anzahl Systeme für die BuchhaltungMehrere (Reisestellenkarte + Card-Abrechnung + Spesen + Hotel)Ein Hub für alles
Service-ModellBank-orientiert (nach Eigentümerwechsel SEB Kort)Reisebüro-orientiert — Ansprechpartner mit Reiseprozess-Verständnis

Lesart der Tabelle: Keine Zeile sagt 'die Reisestellenkarte kann nichts'. Sie sagt: an jeder Reibungsstelle braucht das klassische Modell einen zweiten Prozess daneben. Intertours Pay ersetzt diese Parallel-Welt durch eine Architektur.

Abschnitt 07

Wie Intertours Pay die Lücken schließt

Konkret und ohne Marketing-Schicht — vier Mechanismen, die die strukturellen Lücken adressieren:

01

Zentrale Zahlung im Reisebüro — wie gewohnt

Linienflug, Bahn, akzeptierter Mietwagen: zentral über den Travel-Account, eine konsolidierte Abrechnung, Vorsteuerabzug entsprechend Anbieter-Logik. Hier verändert sich für Ihre Reisenden nichts.

02

Virtuelle Karten für Hotel & Low-Cost

Für jede Hotelbuchung und für Direktbuchungen bei LCC wird im Hub eine virtuelle Karte generiert — mit Limit, Verwendungszweck, Reisenden- und Kostenstellenzuweisung. Die Karte 'gehört' zur Buchung, nicht zum Mitarbeitenden. Damit fließen Buchung und Zahlung im selben Datensatz.

03

Mitarbeiter-Karte & Ad-hoc — sofort einsatzbereit

Für regelmäßige Reisende physische oder virtuelle Karten innerhalb derselben Plattform — kein separater Antragsprozess, kein zweites System. Für seltene Reisende eine Karte für einen einzelnen Vorgang.

04

Hotelrechnungs-Service durch Intertours

Intertours holt die Hotelrechnungen ein, prüft sie und stellt sie im Hub bereit — vorkontiert und mit allen für die Buchhaltung relevanten Daten. Das ist nicht 'noch ein Tool', sondern eine ausgelagerte operative Tätigkeit.

Der entscheidende Punkt: Egal ob zentrales Travel-Payment im Reisebüro, eine schnelle virtuelle Karte für den Azubi oder Ausgaben unterwegs — alles erfolgt über eine Lösung mit einem zentralen Hub. Die Weiterverarbeitung an Ihr ERP ist damit nicht eine Aufgabe der Buchhaltung, sondern eine Eigenschaft der Plattform.

Abschnitt 08

„Aber AirPlus hat doch jetzt auch virtuelle Karten?" — Eine ehrliche Einordnung

Berechtigter Einwand. AirPlus bietet im Portfolio inzwischen ebenfalls virtuelle Karten an. Das verkleinert den Feature-Abstand auf der Karten-Ebene. Es ändert aber nichts an der Architektur dahinter:

  • Mehrere Produkte unter einem Dach sind nicht dasselbe wie eine Plattform. Wenn Sie Company Account, Corporate Card und Virtual Cards parallel führen, koordinieren Sie weiterhin drei Logiken — Reporting, Abrechnung, Datenfelder.
  • Wer bringt die Hotelrechnung? Eine virtuelle Karte zahlt das Hotel. Sie holt die Rechnung nicht ein, prüft sie nicht und reichert sie nicht an. Intertours leistet diesen operativen Service.
  • Wer trägt die Datenpflege? Die Frage entscheidet sich nicht an Karten-Features, sondern an der Datenkette. Im Hub-Modell fließt die Kostenstelle in die Transaktion. Im Multi-Produkt-Modell wird sie nachträglich aus mehreren Quellen zusammengetragen.

Damit ist nichts gegen das AirPlus-Portfolio gesagt — es ist eine Frage des Anspruchsniveaus. Wer mit einer guten Karten-Suite zufrieden ist, hat Optionen. Wer einen Hub für Geschäftsreisezahlungen will, hat eine andere Frage.

Abschnitt 09

Pragmatischer Wechsel — wie eine Migration realistisch läuft

Eine Strukturentscheidung ist nicht 'Big Bang'. Ein typischer Übergang verläuft in drei Phasen:

01

Phase 1 (Tag 1–30): Diagnose & Setup

Aufnahme des bestehenden Setups: welche Karten, welche Abrechnungen, welche Prozesse. Definition der ERP-Übergabe (SAP, MS Dynamics) mit der Buchhaltung. Set-up des Hubs auf Ihre Unternehmens- und Kostenstellenstruktur.

02

Phase 2 (Tag 30–60): Pilot

Eine Gesellschaft oder ein Bereich wechselt. Virtuelle Karten für Hotel & LCC werden produktiv. Reportings werden gegen das bestehende AirPlus-Statement abgeglichen — bevor irgendetwas abgeschaltet wird.

03

Phase 3 (Tag 60–90): Skalierung

Weitere Gesellschaften / Bereiche werden überführt. Bestehende AirPlus-Verträge laufen kontrolliert aus oder werden reduziert. Die Buchhaltung arbeitet mit einer einheitlichen Datenquelle.

Keine Verträge brechen: Bestehende AirPlus-Verträge müssen für einen Test nicht beendet werden. Der Pilot läuft parallel zum bestehenden Setup — der Vergleich entsteht aus der echten Praxis, nicht aus Slides.

Abschnitt 10

Was bleibt — und was sich konkret ändert

Wenn man die Schichten durchgeht, bleibt am Ende ein einziger zentraler Unterschied: Zahlt Ihre Buchhaltung darauf, dass mehrere Karten- und Beleg-Welten am Monatsende zusammengeführt werden — oder fließt alles durch einen Hub, der die Datenanreicherung bereits beim Bezahlen erledigt?

Das ist keine Frage von Anbieter A oder B. Es ist die Frage, ob Sie weiterhin Komplexität verwalten oder die Struktur dahinter ändern.

In einem Satz: Eine Reisestellenkarte ist ein Bezahlweg. Eine Travel-Spend-Plattform ist eine Datenarchitektur. Die Wahl entscheidet, womit Ihre Buchhaltung Monat für Monat arbeitet.

FAQ

Häufige Fragen

Wenn Antwort 'ja' lautet — auch nur teilweise, etwa bei LCC, Hotel ohne TMC oder Ausgaben vor Ort — ist genau das der strukturelle Bruch, den eine reine Reisestellenkarte nicht schließt. Intertours Pay löst das mit virtuellen Karten und Mitarbeiterkarten in einer Plattform.

Faustregel: Liegt die Zahl über zwei, ist der Monatsabschluss dauerhaft anstrengender als nötig. Reisestellenkarte + Mitarbeiter-Kreditkarte + Spesenformular sind drei. Eine Travel-Spend-Plattform zielt darauf, diese Wege auf einen zu konsolidieren.

Rechtlich: Der Firmenname ändert sich am 3.8.2026 auf 'SEB Kort Bank AB', die Creditor-ID wird neu. Verträge gehen automatisch über, müssen also nicht aktiv erneuert werden. Operativ: Eigentümer-DNA verschiebt sich von der Reisebranche (Lufthansa) zu einer Bank (SEB) — viele Bestandskunden beobachten bereits eine Veränderung im Service-Erlebnis. Strategisch: ein objektives Wechselfenster für eine ohnehin überfällige Strukturprüfung.

Nein, das wäre eine zu kleine Frage. Intertours Pay ersetzt nicht eine Karte, sondern eine Architektur — Reisestellenkarte plus Mitarbeiterkarte plus Spesenprozess plus Hotelrechnungsverwaltung wird zu einem Hub. Wer nur eine Karte tauschen will, ist nicht der typische Pay-Kunde.

Der Vorsteuerabzug folgt weiterhin der Anbieter-Logik (Linienflug, Bahn, Mietwagen, Hotel — je nach Rechnung). Im Hub werden die Rechnungen strukturiert hinterlegt, was die Vorsteuerprüfung beschleunigt, statt sie zu erschweren. Für Hotelrechnungen, die Intertours einholt und prüft, ist die Vorsteuerprüfung sogar Teil des Services.

Die Karten gehören dem Unternehmen, nicht dem Mitarbeitenden — das ist der entscheidende strukturelle Unterschied. Virtuelle und physische Mitarbeiterkarten werden zentral durch das Unternehmen ausgestellt; eine individuelle Bonitätsprüfung der Reisenden ist nicht der Standardweg.

Ja. Für LCC-Direktbuchungen generiert der Hub eine virtuelle Karte mit Limit, Reisenden- und Kostenstellenzuweisung. Die Zahlung erfolgt unter Kontrolle des Unternehmens — nicht über die Privatkarte des Mitarbeitenden.

Genau das ist ein operativer Punkt: Intertours holt die Hotelrechnungen ein, prüft sie und stellt sie im Hub bereit — vorkontiert und mit Reisenden-/Kostenstellenzuweisung. Damit endet die Belegjagd am Monatsende für diesen Bereich.

In einem typischen Setup: Diagnose & Setup in 30 Tagen, Pilot mit einer Gesellschaft / einem Bereich in weiteren 30 Tagen, Skalierung in 90 Tagen insgesamt. Bestehende AirPlus-Verträge müssen für einen Pilotbetrieb nicht beendet werden — der Vergleich entsteht aus paralleler Praxis.

490 €/Monat je Unternehmensgruppe inklusive bis zu 5 Gesellschaften; je weitere Gesellschaft 69 €/Monat. Implementierung ab 1.900 € einmalig (zzgl. 1.000 € je zusätzlicher ERP-/Finance-Logik). Mindestvolumen 250.000 € Travel-/Kartenvolumen pro Gruppe und Jahr — nicht pro Gesellschaft.

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