Eine zentrale Reisestellenkarte deckt nur die zentral buchbaren Leistungen ab – Flug, Hotel, Bahn. Alles, was vor Ort anfällt (Tanken, Parken, Spesen, Kundenessen), landet wieder auf privaten Karten, als Vorkasse und als Erstattungsfall in der Buchhaltung. Damit bleibt die Hälfte der Reise unkontrolliert: Jeder zahlt, wie er will. Die Lösung ist nicht eine zweite Karte, sondern ein einziger Zahlungsweg für die ganze Reise – wie ihn Intertours Pay liefert.
Was die Reisestellenkarte kann – und was nicht
Die zentrale Reisestellenkarte ist ein sinnvolles Instrument für den Teil der Reise, der sich im Voraus zentral buchen lässt: Flug, Hotel, Bahn. Diese Leistungen laufen über ein konsolidiertes Sammel-Statement – sauber und zentral.
Doch eine Geschäftsreise besteht aus mehr als der Buchung. Tanken, Parken, das Abendessen mit dem Kunden, die Taxifahrt, der spontane Materialkauf – all das passiert unterwegs und ist über die Reisestellenkarte nicht abgedeckt.
Kernsatz: Die Reisestellenkarte löst die Buchung. Nicht die Reise.
Wohin die andere Hälfte der Reise wandert
Was die Reisestellenkarte nicht abdeckt, verschwindet nicht – es wandert nur. Und zwar genau dorthin, wo es Aufwand erzeugt:
- auf die private Kreditkarte des Mitarbeiters – als Vorkasse,
- in die Reisekostenerstattung – Wochen später, mit Rückfragen,
- auf Bargeld und Papierbelege – schwer zuzuordnen,
- in die Buchhaltung – als manueller Klärungsfall am Monatsende.
Warum die Lücke ein Kontrollproblem ist
Sobald ein Teil der Reise an der zentralen Steuerung vorbeiläuft, entscheidet faktisch der Reisende, wie das Geld des Unternehmens ausgegeben wird – nicht das Unternehmen. Niemand sieht, steuert oder kontiert diese Ausgaben in Echtzeit. Das ist keine Frage von Vertrauen, sondern von Struktur.
Warum eine zweite Karte das Problem nur verschiebt
Die übliche Antwort ist, zusätzlich Firmenkreditkarten auszugeben. Damit gibt es nun zwei Systeme statt einem – und das Zusammenführen am Monatsende wird nicht einfacher, sondern aufwendiger. Mehr Karten bedeuten mehr Quellen, nicht mehr Kontrolle.
Faustregel: Kontrolle entsteht nicht durch mehr Karten oder mehr Regeln, sondern durch einen Weg, über den die ganze Reise läuft.
Die Lösung: ein Weg für die ganze Reise
Intertours Pay bezahlt beide Hälften der Reise über einen einzigen Weg – die zentral buchbaren Leistungen ebenso wie die Ausgaben vor Ort. Physische und virtuelle Karten, Budgets und Limits, Rechnungsimport: alles an einem Ort, automatisch kontiert, buchhaltungsfähig ins ERP.
Zentral buchbar
Flug, Hotel, Bahn – wie gewohnt zentral.
Vor Ort
Tanken, Parken, Spesen – über denselben Weg.
Eine Sicht
Alles zentral gesteuert, über alle Gesellschaften.
Der richtige Moment: der AirPlus-Wechsel
Mit der Verschmelzung von AirPlus und SEB Kort (rechtlich zum 3. August 2026) steht bei vielen Gruppen ohnehin eine Umstellung an. Wer ohnehin wechselt, sollte nicht ein System ersetzen, das nur die halbe Reise abdeckt – sondern die Gelegenheit nutzen, die ganze Reise auf einen Weg zu bringen.
Eine Gruppe nutzte eine zentrale Reisestellenkarte für Flug und Hotel – und wunderte sich über den anhaltenden Erstattungs- und Klärungsaufwand. Die Analyse zeigte: Der gesamte Vor-Ort-Anteil lief weiter über Privatkarten. Erst die Zusammenführung beider Hälften auf einen Weg beendete den Aufwand.
Erkenntnis: Die Reisestellenkarte war nicht falsch – sie war nur die halbe Lösung. Erst der durchgängige Weg schloss die Lücke.
Fazit
Die zentrale Reisestellenkarte ist ein guter Anfang, aber kein Ziel. Solange die Reise vor Ort über andere Wege bezahlt wird, bleibt die Hälfte der Ausgaben unkontrolliert und landet als Aufwand in der Buchhaltung. Nicht eine zweite Karte löst das, sondern ein einziger Weg für die ganze Reise.
Wer die Zahlung organisiert, orchestriert den Erfolg. Alle Geschäftsreisezahlungen an einem Ort. Einfacher geht es nicht.
Häufige Fragen
Die zentral buchbaren Leistungen einer Reise – typischerweise Flug, Hotel und Bahn – über ein konsolidiertes Sammel-Statement. Ausgaben vor Ort wie Tanken, Parken oder Spesen sind nicht abgedeckt.
Weil ein großer Teil jeder Reise vor Ort anfällt. Diese Ausgaben landen auf privaten Karten, als Vorkasse und als Erstattungsfall – also wieder als manueller Aufwand in der Buchhaltung. Die Reisestellenkarte löst die Buchung, nicht die Reise.
Nein. Wenn rund 44 % der Reisenden an gemanagten Kanälen vorbeibuchen (Deloitte 2025), ist das System das Problem, nicht der einzelne Mensch. Kontrolle entsteht strukturell – durch einen Weg für die ganze Reise.
Der Merger von AirPlus und SEB Kort (rechtlich zum 3.8.2026) bringt für viele ohnehin eine Umstellung. Das ist ein guter Anlass, statt eines Eins-zu-eins-Wechsels gleich die ganze Reise auf einen Weg zu konsolidieren.

