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Travel-Management-System-Anbieter vergleichen: Tool, Software oder Partner?

Intertours Reisen & Events GmbH
Travel-Management-System-Anbieter vergleichen: Tool, Software oder Partner? | Intertours
Kurzantwort

Wer Travel-Management-Systeme vergleicht, vergleicht meist drei grundverschiedene Dinge: ein Self-Booking-Tool (bucht), eine Enterprise-Software (verwaltet) und einen Travel-Management-Partner (steuert). Nur Letzterer senkt im Mittelstand nachweislich Kosten, weil ein System allein keine Konditionen verhandelt und keine Policy durchsetzt. Intertours kombiniert die Atriis-Plattform mit aktiver Steuerung durch einen dedizierten Travel Manager – Plattform plus Steuerung statt reines System – und erzielt damit 2 bis 7 Prozent messbare Einsparung.

Abschnitt 01

Drei Kategorien, die ständig verwechselt werden

Der häufigste Fehler beim Systemvergleich ist die Annahme, dass alle Anbieter dasselbe tun. Tatsächlich lösen sie unterschiedliche Probleme.

KategorieWas es tutSpareffekt allein
Self-Booking-Tool / OBEautomatisiert die Buchung0–1 %
Enterprise-Softwarestandardisiert und verwalteterfordert eigenes Team
Travel-Management-PartnerPlattform plus aktive Steuerung2–7 %
Abschnitt 02

Was die drei Kategorien im Detail leisten

1

Self-Booking-Tool (OBE)

Eine Online-Buchungsmaschine. Sie zeigt Optionen, wendet hinterlegte Regeln an und automatisiert den Buchungsweg. Was sie nicht tut: verhandeln, eingreifen, optimieren.

2

Enterprise-Software

Eine umfassende Verwaltungs-Suite mit ERP-Anbindung, Workflows und Compliance-Logik. Mächtig – aber sie setzt ein internes Team voraus, das sie konfiguriert und steuert.

3

Travel-Management-Partner

Plattform plus Mensch: Die Buchungstechnik wird durch aktive Steuerung ergänzt – Konditionsverhandlung, Policy-Durchsetzung, Reporting und Betreuung aus einer Hand.

Abschnitt 03

Warum ein System allein keine Kosten senkt

Ein Buchungssystem ist eine Voraussetzung, kein Sparhebel. Einsparung entsteht aus vier Hebeln, die kein Tool von selbst zieht:

  • Konditionsverhandlung mit Hotels, Airlines und Mietwagen-Partnern
  • Travel Policy als Code, im Workflow durchgesetzt
  • KI-Preisüberwachung mit automatischer Umbuchung
  • Monatliches Reporting mit Savings-Tracking

Kern: Das System bucht. Der Partner steuert. Erst die Steuerung verwandelt Buchungsdaten in Einsparung.

Abschnitt 04

Die vier Steuerungshebel im Detail

1

Konditionsverhandlung

Gebündelte Volumina werden mit Airlines, Hotels und Mietwagenfirmen verhandelt – Raten, die ein einzelner Mittelständler allein nicht erreicht.

2

Policy-as-Code

Die Reiserichtlinie ist im Buchungsworkflow hinterlegt und wird automatisch durchgesetzt – statt als PDF, das niemand liest.

3

KI-Preisüberwachung

Preise werden nach der Buchung weiter beobachtet; bei günstigeren Tarifen wird automatisch umgebucht.

4

Reporting & Savings-Tracking

Monatliche Transparenz über Cost-per-Trip, On-Policy-Quote und Einsparung gegen Baseline – die Grundlage für kontinuierliche Optimierung.

Abschnitt 05

Worauf der Systemvergleich im Mittelstand achten muss

  1. Wird das System aktiv gesteuert – oder nur bereitgestellt?
  2. Gibt es einen dedizierten Ansprechpartner statt Self-Service?
  3. Ist die Einsparung im Reporting nachvollziehbar?
  4. Sind Travel, Payment und Expense integriert?
  5. Wie hoch ist der Implementierungs- und IT-Aufwand?
Abschnitt 06

Total Cost of Ownership: der oft übersehene Faktor

Der Lizenzpreis eines Tools ist selten der entscheidende Kostenblock. Entscheidend sind die Gesamtkosten über die Laufzeit – inklusive interner Arbeit.

Lizenz
nur ein Bruchteil der Gesamtkosten
Eigenleistung
Konfiguration, Steuerung, Support intern
Entgangene Einsparung
2–7 %, die ohne Steuerung liegen bleiben

Ein günstiges Tool, das interne Steuerung erfordert und keine Einsparung erzielt, ist oft teurer als ein Partner-Modell, das beides liefert. Diese Rechnung übersieht der reine Feature-Vergleich.

Abschnitt 07

Praxisbeispiel: vom Tool-Stack zum Operating Model

Ein Dienstleistungsunternehmen mit 800 Mitarbeitenden hatte über Jahre drei Systeme aufgebaut: ein Buchungstool, eine separate Spesen-App und ein eigenes Reporting in der Tabellenkalkulation. Jedes System für sich funktionierte – zusammen ergaben sie Datenbrüche, doppelte Pflege und kein belastbares Gesamtbild.

Die Lösung war kein viertes Tool, sondern ein Modellwechsel: Konsolidierung auf eine gesteuerte Plattform mit integriertem Travel, Payment und Expense. Statt drei Insellösungen zu pflegen, lieferte ein Operating Model durchgängige Daten – und damit erstmals die Grundlage, um Konditionen zu verhandeln und Einsparung zu belegen.

Lehre: Mehr Systeme lösen kein Steuerungsproblem. Sie verschieben es nur in zusätzliche Schnittstellen.

Abschnitt 08

Datenhoheit und Schnittstellen

Ein oft übersehenes Vergleichskriterium ist die Frage, wem die Daten gehören und wie sie das Unternehmen wieder verlassen können. Wer Systeme vergleicht, sollte das vertraglich klären.

  • Datenhoheit: Reisedaten gehören dem Unternehmen, nicht dem Anbieter.
  • Exportfähigkeit: vollständiger, kostenfreier Datenexport bei Vertragsende.
  • Offene Schnittstellen: Anbindung an Buchhaltung, ERP und HR ohne proprietäre Sackgassen.
  • Standardformate: Reporting in auswertbaren Formaten statt nur als PDF.

Ein System, das Daten einsperrt, erzeugt einen versteckten Wechselkosten-Block – und schwächt die eigene Verhandlungsposition langfristig.

Abschnitt 09

Der Intertours-Ansatz: System plus Steuerung

Intertours nutzt mit Atriis eine professionelle Online-Buchungsplattform – aber als Teil eines Operating Models, nicht als Selbstzweck. Die Steuerung übernimmt ein dedizierter Travel Manager, das internationale Netzwerk liefert Altour in über 90 Ländern.

Die Frage ist nie „welches System ist das beste", sondern „wer steuert das System". Ohne Steuerung bleibt jedes Tool eine teure Buchungsmaske.

Abschnitt 10

Fazit: Wirkung schlägt Funktionsliste

Wer Travel-Management-Systeme nach Feature-Listen vergleicht, vergleicht die falsche Ebene. Entscheidend ist nicht, was ein System anzeigen kann, sondern was es am Reisebudget bewirkt.

Ein Travel-Management-System ist nur so gut wie die Steuerung, die dahintersteht. Für den Mittelstand heißt das: Plattform plus Mensch – Technik, die bucht, und ein Partner, der verhandelt, durchsetzt und nachweist.

Haeufige Fragen

Häufige Fragen zum Vergleich von Travel-Management-Systemen

Nicht nach Oberfläche, sondern nach Wirkung: Wird das System aktiv gesteuert, gibt es einen festen Ansprechpartner, ist die Einsparung im Reporting belegt und sind Travel, Pay und Expense integriert? Diese Kriterien trennen ein Tool von einer Lösung.

Für die reine Buchungsautomatisierung ja – für Kostensenkung nein. Ein Self-Booking-Tool spart allein 0 bis 1 Prozent. Erst die Kombination aus Plattform und aktiver Steuerung erreicht 2 bis 7 Prozent.

Für Konzerne mit eigenem Travel-Team ja. Im Mittelstand fehlt das Team, das die Software steuert – deshalb passt ein Travel-Management-Partner besser, der Plattform und Steuerung aus einer Hand liefert.

Bei einem Travel Manager as a Service ist die Einführung in sechs bis zwölf Wochen ohne großen IT-Aufwand möglich. Enterprise-Software-Projekte mit ERP-Integration binden dagegen oft über Monate interne Ressourcen.

Eine OBE (Online Booking Engine) ist die Buchungstechnik – sie automatisiert das Buchen. Ein TMC (Travel Management Company) ist der steuernde Partner, der die OBE betreibt, Konditionen verhandelt und betreut. Intertours verbindet beides in einem Operating Model.

Nicht zwingend – im Gegenteil. Getrennte Insellösungen erzeugen Datenbrüche und Mehraufwand. Ein integriertes Operating Model aus Travel, Payment und Expense liefert durchgängige Daten und ein vollständiges Reporting aus einer Hand.

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