Eine Reisestellenkarte ist ein zentrales Abrechnungskonto, über das ein Unternehmen Geschäftsreisen bündelt bezahlt — ohne dass Mitarbeitende in Vorkasse gehen oder eigene Karten brauchen. Flüge, Bahn und Hotels laufen über ein gemeinsames Lodge-Konto, das Unternehmen erhält eine strukturierte Sammelabrechnung. Das entlastet die Buchhaltung, verbessert die Liquiditätskontrolle und macht Schluss mit verstreuten Belegen und privaten Auslagen. Intertours Pay bündelt diese zentrale Reisezahlung mit dem gesamten Reiseprozess — wie das für Ihr Unternehmen funktioniert, zeigt die Seite Intertours Pay.
Was ist eine Reisestellenkarte?
Eine Reisestellenkarte ist keine klassische Plastikkarte für die Hosentasche, sondern ein zentrales Abrechnungskonto des Unternehmens — oft als „Lodge-Konto“ bezeichnet. Über dieses Konto werden Reisekosten wie Flüge, Bahntickets und teils Hotels gebündelt abgerechnet, ohne dass einzelne Mitarbeitende eine eigene Karte besitzen müssen.
Gebucht wird wie gewohnt über das Reisebüro oder das Buchungssystem; die Zahlung läuft automatisch über das hinterlegte Konto. Das Unternehmen erhält eine strukturierte Sammelabrechnung mit allen Reisedaten — ideal für Buchhaltung und Controlling.
Kerngedanke: Die Reisestellenkarte verlagert die Bezahlung von der Person auf das Unternehmen — zentral, nachvollziehbar und ohne Vorkasse.
Wie funktioniert eine Reisestellenkarte?
Technisch steht hinter der Reisestellenkarte eine Kartennummer, die nicht an eine Person, sondern an die Reisestelle des Unternehmens gebunden ist. Bei jeder Buchung wird sie als Zahlungsmittel hinterlegt.
Buchung
Reise wird über Reisebüro oder Buchungstool gebucht, die Reisestellenkarte ist als Zahlungsweg hinterlegt.
Zentrale Belastung
Die Kosten laufen auf das Unternehmenskonto — Mitarbeitende zahlen nichts vor.
Sammelabrechnung
Alle Transaktionen kommen gebündelt und strukturiert, inklusive Reisedaten je Buchung.
Verbuchung
Die Daten lassen sich direkt der Kostenstelle zuordnen und in die Buchhaltung übernehmen.
Reisestellenkarte, Firmenkreditkarte oder Privatauslage?
Unternehmen bezahlen Reisen heute auf drei Wegen. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wer in Vorleistung geht und wie viel Aufwand danach in der Buchhaltung entsteht.
| Kriterium | Privatauslage | Firmenkreditkarte | Reisestellenkarte |
|---|---|---|---|
| Vorkasse durch Mitarbeitende | ja | nein | nein |
| Karte je Mitarbeiter nötig | — | oft ja | nein |
| Abrechnung | viele Einzelbelege | je Karte | eine Sammelabrechnung |
| Reisedaten je Buchung | manuell | begrenzt | strukturiert enthalten |
| Kontrolle / Controlling | gering | mittel | hoch |
Die Firmenkreditkarte löst die Vorkasse, erzeugt aber Karten- und Limitverwaltung je Person. Die Reisestellenkarte zentralisiert beides — ohne physische Karten und mit den Reisedaten direkt in der Abrechnung.
Vorteile für die Buchhaltung
Der spürbarste Effekt liegt nicht im Einkauf, sondern in der Nachbearbeitung: keine privaten Auslagen, keine Belegjagd, keine manuelle Zuordnung. Die Buchhaltung bekommt eine konsistente Datenbasis, das Unternehmen mehr Kontrolle über Liquidität und Reisebudget.
Die Reisestellenkarte spart kein einzelnes Ticket — sie spart die Stunden, die nach der Reise in der Buchhaltung anfallen.
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Für wen lohnt sich eine Reisestellenkarte?
Je mehr Reisen über verschiedene Personen laufen, desto größer der Hebel. Sinnvoll wird die Reisestellenkarte vor allem, wenn:
- regelmäßig mehrere Mitarbeitende geschäftlich reisen,
- Mitarbeitende heute Flüge oder Hotels privat vorlegen müssen,
- die Reisekostenabrechnung viel manuellen Aufwand verursacht,
- Transparenz über Reisekosten und Kostenstellen fehlt.
Gerade im Mittelstand ohne eigene Travel-Abteilung schafft die Reisestellenkarte Struktur, die sonst eine ganze Reisestelle bräuchte.
AirPlus und der Wechsel zum 3. August 2026
Eines der bekanntesten Lodge-Modelle am Markt ist die AirPlus Reisestellenkarte; viele Reisestellenkarten werden dabei als Mastercard ausgegeben. Für viele Unternehmen steht zum 3. August 2026 ein Wechselfenster an — ein guter Anlass, das eigene Zahlungssetup grundsätzlich zu prüfen.
Ein Wechsel ist die Gelegenheit, Reisezahlung nicht isoliert als Karte zu denken, sondern als Teil des gesamten Reiseprozesses: Buchung, Zahlung und Abrechnung aus einer Hand statt drei getrennter Systeme.
Tipp: Wer ohnehin wechselt, sollte Reisezahlung und Reisemanagement zusammen ausschreiben — das vermeidet Doppelstrukturen und Datenbrüche.
Datenschutz, Haftung und Integration
Da keine personengebundenen Karten ausgegeben werden, reduziert die Reisestellenkarte das Haftungs- und Missbrauchsrisiko: Es gibt kein verteiltes Plastik, sondern ein kontrolliertes Unternehmenskonto. Die Haftung liegt klar beim Unternehmen, nicht bei einzelnen Mitarbeitenden.
Für die Praxis entscheidend ist die Integration: Lassen sich die Abrechnungsdaten sauber in Buchhaltung und ERP übernehmen? Eine moderne Lösung liefert die Daten strukturiert und kostenstellengerecht — statt PDF-Listen, die wieder abgetippt werden müssen.
Reisestellenkarte einführen — Schritt für Schritt
Status prüfen
Wie werden Reisen heute bezahlt, wie viel Aufwand entsteht in der Abrechnung?
Setup festlegen
Konto, Limits, Kostenstellenlogik und ERP-Anbindung definieren.
Buchungswege verbinden
Reisestellenkarte im Reisebüro und Buchungstool als Zahlungsweg hinterlegen.
Go-live und Reporting
Sammelabrechnung und Auswertungen in den Monatsabschluss übernehmen.
Reisestellenkarte mit Intertours Pay
Intertours Pay verbindet die zentrale Reisezahlung mit dem gesamten Reiseprozess. Statt eine Karte isoliert zu betreiben, laufen Buchung, Zahlung und Abrechnung zusammen — auf Basis einer whitelabel betriebenen Pliant-Plattform, mit ERP-Integration, Multi-Entity-Logik und persönlicher Beratung in Deutschland.
Intertours Pay ersetzt dabei nicht Ihre Reisekostensoftware, sondern ist der Zahlungs-Layer davor: Es reduziert die organisatorische Komplexität, bevor abgerechnet wird — weniger Vorkasse, weniger Privatauslagen, weniger Nacharbeit.
Nächster Schritt: Sehen Sie auf der Seite Intertours Pay, wie zentrale Reisezahlung in Ihrem Unternehmen funktioniert — und vereinbaren Sie eine Demo.
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Häufige Fragen zur Reisestellenkarte
Ein zentrales Abrechnungskonto des Unternehmens, über das Geschäftsreisen gebündelt bezahlt werden. Mitarbeitende brauchen keine eigene Karte und gehen nicht in Vorkasse; das Unternehmen erhält eine strukturierte Sammelabrechnung. Bekannte Varianten sind etwa die AirPlus Reisestellenkarte, häufig als Mastercard.
Eine Firmenkreditkarte ist meist personengebunden und wird je Mitarbeiter ausgegeben. Die Reisestellenkarte ist an die Reisestelle des Unternehmens gebunden, kommt ohne physische Karten aus und liefert die Reisedaten strukturiert in einer Sammelabrechnung.
Nein. Genau das ist der Hauptvorteil: Flüge, Bahn und Hotels werden zentral über das Unternehmenskonto bezahlt, private Auslagen entfallen weitgehend.
Sobald regelmäßig mehrere Mitarbeitende reisen und die Abrechnung spürbaren Aufwand verursacht. Eine feste Grenze gibt es nicht — entscheidend ist der Aufwand, der heute nach jeder Reise anfällt.
Für viele Unternehmen ergibt sich zu diesem Termin die Möglichkeit, ihr Reisezahlungs-Setup zu wechseln. Das ist ein guter Anlass, Reisezahlung und Reisemanagement gemeinsam neu aufzustellen statt isoliert eine Karte zu ersetzen.
Nein. Sie ist der Zahlungs-Layer davor und reduziert die Komplexität vor der Abrechnung. Die eigentliche Reisekostenabrechnung bzw. Expense-Verarbeitung erfolgt anschließend — beides ergänzt sich.

