Die Reisebuchungen laufen. Die Tools funktionieren. Die Teams buchen kompetent und regelkonform. Und dennoch bleibt in vielen mittelständischen Unternehmen eine Frage konsequent unbeantwortet: Wissen Sie, was Ihre Geschäftsreisen wirklich kosten könnten – und was Sie davon einsparen?
Das ist keine Kritik. Es ist eine Beobachtung aus der täglichen Praxis: Im Mittelstand wird Reisekostencontrolling häufig mit Buchungsabwicklung gleichgesetzt. Doch zwischen dem Buchen einer Geschäftsreise und dem systematischen Steuern der Reisekosten liegt eine Dimension, die die meisten mittelständischen Unternehmennoch nicht erschlossen haben. Konzerne kennen und nutzen diese Dimension täglich. Und genau dort setzt Intertours an.
Buchen ≠ Managen: Der blinde Fleck im Reisemanagement
Ein effizienter Buchungsprozess ist eine Leistung – keine Selbstverständlichkeit. Wer Online-Buchungstools einführt, Reiserichtlinien definiert und dafür sorgt, dass Mitarbeitende regelkonform buchen, hat echte Arbeit geleistet. Das verdient Anerkennung.
Aber: Gute Buchungsprozessesind Infrastruktur. Reisekostencontrolling ist Management. Und diese Ebene – die aktive Steuerung, Analyse und Optimierung der Reiseausgaben – fehlt im Mittelstand strukturell.
Was meinen wir damit konkret? Controlling bedeutet nicht, eine monatliche Ausgabensumme zu kennen. Es bedeutet:
• Aktiv zu überwachen, ob bereits gebuchte Flüge oder Hotels günstiger geworden sind – und gegebenenfalls umzubuchen.
• Berechtigte Entschädigungsansprüche bei Verspätungen konsequent einzufordern, anstatt sie stillschweigend verfallen zu lassen.
• Ausständige Vorsteuern aus Auslandsreisen systematisch zurückzufordern, bevor Fristen ablaufen.
• Das tatsächliche Reisevolumen zuaggregieren und damit gezielt Rahmenverträge zu verhandeln.
All das passiert in Konzernen täglich – durch dedizierte Travel Manager, spezialisierte Systeme und eingespielte Prozesse. Im Mittelstand bleibt es größtenteils liegen. Nicht aus Naivität, sondern weil die Ressourcen und Strukturen dafür schlicht nicht existieren.
„Der Unterschied zwischen Mittelstand und Konzern im Travel Management ist nicht operativer Natur – er ist systematischer Natur.“
Warum Controlling im Mittelstand kaum genutzt wird
Die Frage ist berechtigt: Wenn Reisekostencontrolling so viel Potenzial hat – warum nutzt es dann kaum ein mittelständisches Unternehmen systematisch?
Die Antwort ist keine Frage des Willens. Es ist eine Frage der Voraussetzungen.
Erstens fehlt die Datenbasis. Reisekostencontrolling beginnt mit vollständiger Datentransparenz: Wer reist wie oft wohin, mit welchem Anbieter, zu welchem Preis? Viele mittelständische Unternehmen können diese Frage nicht zuverlässig beantworten – weil Buchungenüber verschiedene Kanäle laufen und nirgendwo zentral zusammengeführt werden.
Zweitens fehlt das Spezialwissen. Reisekostenoptimierung ist kein allgemeines Controlling-Thema. Es erfordert tiefes Wissen über Tarifstrukturen, internationale Steuerrecht, Anbieterverhandlungen und Entschädigungsprozesse. Dieses Wissen lässt sich nicht nebenbei aufbauen. Konzerne hängen hier strukturell vor – weil sie täglich in dieser Materie arbeiten.
Drittens fehlt die Zeit. Travel Manager im Mittelstand sind häufig Assistenzen oder Buchhaltungsmitarbeitende, die Reisebuchungen neben ihrem eigentlichen Aufgabenfeld betreuen. Für die aktive Steuerungsebene bleibt dann kein Raum – nicht weil sie unwichtig wäre, sondern weil der Tagesbetrieb dominiert.
Das Ergebnis: Reiseausgabenwerden in vielen mittelständischen Unternehmen buchhalterisch erfasst, abernicht aktiv gesteuert. Ein Unterschied, der sich am Ende des Geschäftsjahres in zwei- bis siebenstelligen Beträgen ausdrücken kann.
Was Konzerne anders machen – und was das für Sie bedeutet
Große Konzerne lassen ihre Reiseausgaben nicht dem Zufall überlassen. Hinter jedem Geschäftsreisebudget stehen systematische Methoden, dedizierte Ressourcen und ein kontinuierlicher Optimierungsprozess:
• KI-gestützte Preissysteme überwachen gebuchte Flüge und Hotelsbis zum Reisetag und buchen automatisch um, sobald günstigere Tarifeerscheinen.
• Dedizierte Teams fordern Entschädigungsansprüche bei Verspätungen konsequent ein – während 97 % dieser Ansprüche im Übrigen nie geltend gemacht werden.
• VAT-Reclaim-Prozesse stellen sicher, dass ausständische Vorsteuer aus Auslandsreisen fristgerecht zurückgefordert wird.
• Jährliche Ratenverhandlungen mit Fluggesellschaften, Hotelketten und Mietwagenanbietern sichern Corporate Ratesweit unter dem Marktpreis.
All das klingt nach Konzernwelt. Und genau das ist der Punkt: Es war Konzernwelt. Nicht mehr.
Warum externe Partner für den Mittelstand essentiell sind
Systematisches Reisekostencontrolling intern aufzubauen ist für die meisten mittelständischen Unternehmen keine realistische Option. Nicht weil die Unternehmen zu klein wären – sondern weil das Wissen, das dafür gebraucht wird, aus der täglichen Arbeit in Konzernstrukturen entsteht. Und diese Praxis lässt sich nicht replizieren, indem man eine bis zwei neue Stelle schafft.
Intertours ist Teil des globalen Netzwerks Altour – einer der führenden Travel-Management-Organisationen weltweit mit einem jährlichen Reisevolumen vonüber 20 Milliarden Euro. Im Altour-Verbund betreuen wir täglich Konzerne: mit dedizierten Travel Managern, tiefen Supplierbeziehungen auf globaler Ebene und einem permanenten Informationsfluss über Entwicklungen im Reisemarkt.
Dieses Wissen verdichten wir – und machen es zugänglich für mittelständische Unternehmen, die es selbst nie indieser Tiefe aufbauen könnten. Nicht weil es ihnen an Intelligenz fehlt. Sondern weil das Volumen, die Strukturen und die tägliche Praxis im Konzerngeschäftschlüht nicht replizierbar sind.
Der entscheidende Vorteil einesexternen Partners liegt dabei nicht nur im Know-how – sondern in der Verhandlungsposition. Wenn Intertours für Sie Hotel-Raten verhandelt, sitzt nicht Ihr Unternehmen mit seinem individuellen Volumen am Tisch. Es sitzt eineder marktführenden Travel-Management-Organisationen der Welt am Tisch. Das ist ein struktureller Unterschied, den kein interner Aufbau aufholen kann.
„Was im Konzern täglich Standard ist, bleibt im Mittelstand oft ungenutzt – nicht weil es nicht erreichbar wäre,sondern weil der Zugang fehlt. Intertours ist dieser Zugang.“ (Zitat von Marc Will. Geschäftsführer bei Intertours).
Controlling als Haltung, nicht als Software
Ein wichtiges Missverständnis möchten wir hier adressieren: Systematisches Reisekostencontrolling ist keine Software-Frage. Es ist eine Frage der Methodik und des Mandats.
Viele Unternehmen suchen dieLösung in einem neuen Tool. Doch Konzerne mit herausragendem Reisekostencontrolling haben kein besseres Buchungssystem als mittelständische Unternehmen. Sie haben eine andere Steuerungsebene darüber.
Diese Steuerungsebene umfasst: regelmäßige Analyse der Ausgaben nach Destinationen, Anbietern und Reisenden; aktives Eingreifen bei Abweichungen; strategische Planung von Verhandlungsrunden; Tracking von Entschädigungsfällen und Steuerrückforderungen. Das ist kein IT-Projekt. Es ist eine kontinuierliche Management-Disziplin.
Und genau diese Disziplin – in einer für den Mittelstand passenden, skalierten Form – bringt Intertours in Ihr Unternehmen. Nicht als Softwareanbieter. Als Methodik-Partner.
Fazit: Die Frage ist nicht, ob Sie ein Problem haben
Ihr Reisemanagement funktioniert. Ihre Prozesse laufen. Ihre Teams arbeiten gut.
Die richtige Frage ist dahernicht: „Haben wir ein Problem?“ Die richtige Frage ist: „Wissen wir, was wir einsparen könnten?“
Der Unterschied zwischen einemgut buchenden und einem aktiv steuernden Unternehmen ist kein technischer – er ist systematischer Natur. Und dieser Unterschied ist, mit dem richtigenPartner, auch für den Mittelstand überbrückbar.
UNSERE SICHTWEISE AUF DAS TRAVEL MANAGEMENT
Wie denkt Intertours Travel Management wirklich? Was bedeutet es, Reisekosten nicht nur zu erfassen, sondern aktiv zu steuern? Und welche Rolle spielen wir dabei als Ihr Partner?
Erfahren Sie mehr über unseren Ansatz: https://www.intertours.de/travel-management-neu-gedacht
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