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Wie wähle ich das passende Geschäftsreisebüro aus? Der Entscheidungs-Leitfaden

Intertours Reisen & Events GmbH
Wie wähle ich das passende Geschäftsreisebüro aus? Der Entscheidungs-Leitfaden | Intertours
Kurzantwort

Das passende Geschäftsreisebüro wählt man im Mittelstand in vier Schritten: zuerst den Bedarf bestimmen (Reisebudget, internationale Reisetätigkeit, Steuerungsbedarf), dann den passenden Anbieter-Typ, dann die konkreten Kriterien prüfen (dedizierter Ansprechpartner, nachweisbare Einsparung, integriertes Operating Model, internationales Netzwerk), und zuletzt den Vertrag absichern (faire Exit-Klausel, Datenhoheit). Für 500 bis 2.500 Mitarbeitende führt dieser Weg fast immer zu einem Travel Manager as a Service – wie ihn Intertours mit Atriis-Plattform, dediziertem Travel Manager und Altour-Netzwerk liefert.

Abschnitt 01

Schritt 1: Den eigenen Bedarf bestimmen

Vor jedem Anbietervergleich steht die ehrliche Bedarfsanalyse. Drei Größen entscheiden über den passenden Typ:

  • Reisebudget: Ab 500.000 Euro lohnt sich aktive Steuerung.
  • Internationale Reisetätigkeit: Je internationaler, desto wichtiger das Netzwerk.
  • Steuerungsbedarf: Wer Kosten senken und Transparenz schaffen will, braucht mehr als ein Tool.

Erster Schritt: Bevor Sie Anbieter ansehen, beziffern Sie Ihr Reisebudget und Ihre Top-5-Reiseziele. Ohne diese Basis vergleichen Sie Äpfel mit Birnen.

Abschnitt 02

Schritt 2: Den passenden Anbieter-Typ wählen

1

Kleines Volumen, tech-affin

Self-Service-Plattform genügt meist.

2

500–2.500 MA, Steuerungsbedarf

Travel Manager as a Service – der Sweetspot.

3

Konzern mit eigenem Travel-Team

Enterprise-Software oder globale Großagentur.

Abschnitt 03

Schritt 3: Die entscheidenden Kriterien prüfen

  1. Mittelstands-Spezialisierung
  2. Dedizierter Ansprechpartner
  3. Nachweisbare Einsparung (2–7 %) mit Reporting
  4. Integriertes Operating Model (Travel + Pay + Expense)
  5. Internationales Netzwerk mit lokaler Eskalation

Faustregel: Wenn ein Anbieter auf die Frage nach belegbaren Einsparungen mit Tool-Features antwortet statt mit Reporting-Beispielen, fehlt die Steuerung.

Abschnitt 04

Schritt 4: Den Vertrag absichern

  • Datenhoheit: Die Reisedaten gehören dem Unternehmen.
  • Kostenloser Datenexport bei Vertragsende.
  • Kündigungsfrist drei bis sechs Monate.
  • Klare SLA für Erreichbarkeit und Eskalation.

Die Auswahl entscheidet sich nicht im Pitch, sondern in den Details: Wer Datenhoheit, Reporting und Exit klar regelt, vermeidet den teuersten Fehler – den Vendor-Lock.

Abschnitt 05

Die richtigen Fragen an jeden Anbieter

Ein guter Auswahlprozess steht und fällt mit den Fragen, die im Pitch gestellt werden. Diese fünf trennen Substanz von Marketing:

  1. Zeigen Sie mir ein anonymisiertes Reporting eines Kunden meiner Größe.
  2. Wer genau ist mein Ansprechpartner, und ist er nachts erreichbar?
  3. Wie hoch war die durchschnittliche Einsparung Ihrer Mittelstandskunden im ersten Jahr?
  4. Wie läuft ein internationaler Notfall konkret ab?
  5. Wie sieht die Exit-Klausel aus, und gehören uns die Reisedaten?

Hinweis: Notieren Sie die Antworten schriftlich. Was im Pitch zugesichert wird, gehört in den Vertrag.

Abschnitt 06

Bewertungsmatrix: so vergleichen Sie objektiv

Statt nach Bauchgefühl zu entscheiden, bewerten Sie jeden Anbieter entlang derselben Kriterien – idealerweise mit Gewichtung.

KriteriumGewichtWorauf achten
Mittelstands-Eignunghochadressiert die Größe explizit
Nachweisbare EinsparunghochReporting-Beleg, nicht Versprechen
Persönliche Betreuunghochfester Ansprechpartner, 24/7
Internationales Netzwerkmittellokale Lieferfähigkeit
Operating ModelmittelTravel + Pay + Expense integriert
VertragskonditionenmittelExit, Datenhoheit, SLA
Abschnitt 07

Die richtigen Stakeholder einbinden

Ein Geschäftsreisebüro betrifft mehr als die Person, die es auswählt. Wer die relevanten Stakeholder früh einbindet, vermeidet spätere Akzeptanzprobleme.

  • Geschäftsführung: trägt die Kostenverantwortung und erwartet messbaren ROI.
  • Finance / Controlling: braucht belastbares Reporting und saubere Verbuchung.
  • Assistenz / Office: bucht oft operativ und kennt die Reibungspunkte im Alltag.
  • Vielreisende: entscheiden durch ihr Verhalten über die Compliance.

Die häufigste Ursache für gescheiterte Einführungen ist nicht der falsche Anbieter, sondern eine Auswahl ohne die Menschen, die das System später täglich nutzen.

Abschnitt 08

Der Auswahlprozess als Zeitplan

Ein strukturierter Auswahlprozess dauert im Mittelstand typischerweise sechs bis zehn Wochen – kompakt genug, um Tempo zu halten, gründlich genug für eine fundierte Entscheidung.

1

Woche 1–2: Bedarf & Baseline

Reisebudget, Top-Ziele und Steuerungsbedarf festhalten.

2

Woche 3–5: Longlist & Pitches

Zwei bis drei passende Anbieter mit denselben Fragen prüfen.

3

Woche 6–8: Bewertung & Vertrag

Bewertungsmatrix anwenden, Konditionen und Exit verhandeln.

Abschnitt 09

Praxisbeispiel: eine fundierte Entscheidung

Ein Maschinenbauer mit 600 Mitarbeitenden entschied nach Bauchgefühl zunächst für ein günstiges Self-Service-Tool – und stellte nach einem Jahr fest, dass die Reisekosten unverändert waren und niemand das Reporting nutzte. Im zweiten Anlauf folgte das Unternehmen einem strukturierten Prozess: Bedarf, Typ, Kriterien, Vertrag.

Das Ergebnis war ein bewusst gewählter Travel Manager as a Service mit dediziertem Ansprechpartner und monatlichem Savings-Reporting. Die Lehre war nicht, dass das erste Tool schlecht war – sondern dass es ohne strukturierte Auswahl gar nicht zum Bedarf passte.

Erkenntnis: Die teuerste Auswahl ist die, die übersprungen wird. Ein Prozess von wenigen Wochen verhindert einen Fehlgriff von mehreren Jahren.

Abschnitt 10

Fazit: Struktur schlägt Bauchgefühl

Ein Geschäftsreisebüro wählt man nicht nach Sympathie im Pitch, sondern nach einem strukturierten Prozess: Bedarf, Typ, Kriterien, Vertrag. Wer diese vier Schritte diszipliniert durchgeht, landet im Mittelstand fast immer beim selben Modell.

Für 500 bis 2.500 Mitarbeitende ist der Travel Manager as a Service die naheliegende Antwort: Plattform, Steuerung, Betreuung und Netzwerk in einer Lösung – genau das, was ein Konzern intern aufbauen würde, ohne den Apparat dafür zu brauchen.

Haeufige Fragen

Häufige Fragen zur Auswahl eines Geschäftsreisebüros

In vier Schritten: Bedarf bestimmen, Anbieter-Typ wählen, Kriterien prüfen (Ansprechpartner, Einsparung, Operating Model, Netzwerk), Vertrag absichern. Für den Mittelstand führt das meist zu einem Travel Manager as a Service.

Mittelstands-Spezialisierung, ein dedizierter Ansprechpartner, nachweisbare Einsparung mit Reporting, ein integriertes Operating Model und ein internationales Netzwerk. Marke und Oberflächen-Optik sind nachrangig.

An belegbaren Beispielen: Ein seriöser Anbieter zeigt einen monatlichen Reporting-Pack mit Cost-per-Trip, On-Policy-Quote und Savings gegen Baseline – aufgeschlüsselt nach Hebeln, nicht als pauschales Versprechen.

Ein Travel Manager as a Service ist in sechs bis zwölf Wochen produktiv. Wichtig ist eine saubere Übergabe der Daten und eine faire Exit-Klausel beim bisherigen Anbieter.

Ein strukturierter Pitch mit zwei bis drei vorausgewählten Anbietern reicht meist aus. Wichtiger als die Zahl ist, dass alle dieselben Fragen beantworten und ein vergleichbares Reporting-Beispiel liefern – nur so wird der Vergleich objektiv.

Der reine Service-Preis ist nachrangig gegenüber der erzielten Einsparung. Ein Anbieter, der 2 bis 7 Prozent auf das Reisebudget spart, finanziert seine Gebühr oft mehrfach. Entscheidend ist die Netto-Wirkung, nicht die Brutto-Gebühr.

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