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AirPlus-Alternative für den Mittelstand: Wann sich der Wechsel lohnt

Intertours Reisen & Events GmbH
AirPlus-Alternative für den Mittelstand: Wann sich der Wechsel lohnt | Intertours
Kurzantwort

Die AirPlus-Reisestellenkarte deckt im klassischen Lodge-Modell Flug- und Bahnbuchungen über das Reisebüro zuverlässig ab und liefert für diesen Bereich einen technisch sauberen Datenexport. Für die heutige Realität im Mittelstand reicht das oft nicht mehr aus: Was AirPlus strukturell nicht löst, ist die Belegerfassung für alles, was außerhalb der Lodge bezahlt wird – Hotel, Mietwagen, Bewirtung, Tagung, Tankquittung. Genau hier setzt eine moderne Plattform-Pay-Lösung an, indem sie alle reisebezogenen Ausgaben über eine Karte abwickelt und Belege per App automatisch der Transaktion zuordnet. Intertours Pay liefert das als White-Label-Partner der Pliant-Plattform – mit beratungsgeführter Implementierung und 30 Jahren TMC-Erfahrung im deutschen Mittelstand.

Abschnitt 01

Was die klassische Reisestellenkarte heute leistet

Es lohnt sich, fair zu beginnen: AirPlus ist im deutschen Mittelstand seit Jahrzehnten etabliert, weil das Lodge-Modell für Flug- und Bahnbuchungen sauber funktioniert. Die zentrale Sammelabrechnung über das Reisebüro ist organisatorisch schlank, der Datenexport in DATEV, SAP oder gängige Buchhaltungssysteme ist konfigurierbar und liefert strukturierte Daten.

Für den Teil der Reisekosten, der über das Reisebüro läuft, ist das nach wie vor eine pragmatische Lösung. Wer 2026 nüchtern bewertet, sieht: das Lodge-Modell ist nicht veraltet — es deckt nur einen bestimmten Ausschnitt der heutigen Reisezahlungen ab. Die Frage ist nicht „funktioniert AirPlus", sondern „reicht der Lodge-Ausschnitt für den eigenen Bedarf".

Fairer Maßstab: Lodge-Karten für Flug und Bahn sind technisch ausgereift. Die Lücke entsteht erst dort, wo Reisende selbst zahlen müssen — und damit bei der Belegerfassung.

Abschnitt 02

Der eigentliche Knackpunkt: Belegmanagement

Wenn man Buchhaltungsleitungen fragt, wo der manuelle Aufwand rund um Geschäftsreisen wirklich entsteht, hört man fast nie „die Lodge". Man hört immer dasselbe Thema: Belege.

  • Belege fehlen. Hotelquittungen werden vergessen, Tankbelege liegen im Wagen, Restaurant-Belege gehen mit der Hose in die Wäsche.
  • Belege kommen zu spät. Wochen nach der Reise tröpfeln sie als Excel-Anhang oder Foto in der Buchhaltung ein – ohne Kostenstelle, ohne Projekt-Zuordnung.
  • Belege werden nicht zugeordnet. Eine Visa-Transaktion auf der Firmenkarte und der zugehörige Beleg sind zwei getrennte Datenflüsse, die jemand händisch zusammenführt.

Das Lodge-Modell hat dafür konstruktionsbedingt keine Antwort – es ist eine Zahlungs- und Reporting-Logik, kein Beleg-System. Genau hier liegt die entscheidende strukturelle Lücke, die durch andere Karten oder Erweiterungen des Lodge-Stacks nicht geschlossen wird.

Abschnitt 03

Was eine moderne Plattform-Pay-Lösung anders macht

Eine Plattform-Pay-Lösung verbindet das, was bei AirPlus zwei getrennte Welten sind: die Karte und das Belegmanagement. Auf einer Plattform laufen Transaktion und Beleg automatisch zusammen.

1

Eine Karte für alle Reise-Ausgaben

Flug und Bahn wie bisher über das Reisebüro, Hotel und Mietwagen direkt mit der Karte, Bewirtung, Tagung und Tankrechnung ebenfalls. Akzeptanz überall, wo Mastercard akzeptiert wird.

2

Beleg per App in Echtzeit

Die Karten-Transaktion landet sofort im System, der Reisende fotografiert den Beleg, die App ordnet ihn automatisch zu — inklusive OCR auf MwSt-Betrag, Datum, Lieferant und Kostenstelle.

3

Sauberer Export in die Buchhaltung

Transaktion plus Beleg plus Kostenstelle plus Projekt fließen als strukturierter Datensatz in DATEV, SAP oder Microsoft Dynamics — ohne dass die Buchhaltung nachträglich sammelt.

Abschnitt 04

Lodge-Modell und Plattform-Pay im direkten Vergleich

DimensionAirPlus Lodge-ModellPlattform-Pay
Reichweite Reise-AusgabenFlug, Bahn (über Reisebüro)alle Reise-Ausgaben
Belegerfassungnicht enthaltenApp-Foto, automatisch zugeordnet
Belegzuordnungmanuell, nachgelagertin Echtzeit zur Transaktion
Kostenstellennachträgliche Zuordnungvorab hinterlegt
Datenexportetabliert, gut konfigurierbarAPI zu DATEV, SAP, Dynamics
Hotel, Mietwagen, Bewirtungaußerhalb der Karteeine Karte für alles
Privatauslagenweiter nötigdeutlich reduziert
Abschnitt 05

Was „mehr Karten“ wirklich löst – und was nicht

Ein häufiger Reflex ist, neben der Lodge zusätzlich Firmenkreditkarten für Vielreisende auszugeben. Das löst das Reichweite-Problem teilweise – Hotel und Mietwagen werden direkt bezahlt – aber es löst das Belegproblem nicht.

Der Knackpunkt bleibt: Eine zusätzliche Karte ohne integriertes Belegmanagement verlagert das Chaos nur vom Privatauslagen-Pfad auf den Firmenkarten-Pfad. Die Buchhaltung sammelt weiterhin Belege ein und ordnet sie manuell zu.

Was die Buchhaltung wirklich entlastet, ist nicht eine weitere Karte, sondern ein Prozess, in dem Karte und Beleg automatisch zusammengehören.

Abschnitt 06

Praxisbeispiel: Mittelständler mit 850 Mitarbeitenden

Ein produzierendes Unternehmen mit 850 Mitarbeitenden und drei Gesellschaften nutzte über Jahre AirPlus für Flug und Bahn, vier Firmenkreditkarten für die Geschäftsführung, und alle übrigen Mitarbeitenden verauslagten privat. Die Lodge-Auswertung lief sauber. Der manuelle Aufwand entstand woanders: bei den 200–250 Belegen pro Monat aus Hotel, Mietwagen, Tagungen und Bewirtung, die jeder Reisende einzeln einreichte – häufig unvollständig, oft ohne Kostenstelle, immer mit Wochen Verzögerung.

Nach der Umstellung auf eine Plattform-Pay-Lösung – AirPlus blieb parallel für Flug- und Bahn-Lodge, die neue Karte deckte alles andere ab – fielen die Privatauslagen-Erstattungen um über 80 % zurück. Belege wurden in Echtzeit per App erfasst, MwSt-Beträge ausgelesen, Kostenstellen vorab hinterlegt. Der Monatsabschluss verschob sich von Tag fünf auf Tag drei.

Übertragbar: Das Lodge-Modell muss nicht ersetzt werden, wo es funktioniert. Der Hebel liegt in der Schicht, die heute fehlt – Belegerfassung für alles, was außerhalb der Lodge bezahlt wird.

Abschnitt 07

Die Migration: was Sie technisch und organisatorisch erwartet

1

Bestandsaufnahme (2 Wochen)

Aktuelle Zahlungswege, Reisende, Beleg-Volumen außerhalb der Lodge, ERP-System und bestehende Schnittstellen werden erfasst.

2

Konfiguration und Kartenausgabe (3–4 Wochen)

Kostenstellen, Limits, Genehmigungsworkflows und Mandanten werden eingerichtet. Karten werden physisch und virtuell ausgegeben. Lodge-Karte läuft parallel weiter.

3

Pilot mit Vielreisenden (4 Wochen)

Eine Pilotgruppe nutzt die Plattform-Karte für alles außerhalb von Flug und Bahn. Belegfluss und Buchhaltungs-Integration werden geprüft.

4

Rollout und Hybrid-Betrieb (2 Wochen)

Stufenweise Erweiterung auf alle Reisenden. Lodge für Flug und Bahn bleibt parallel – die Plattform-Karte ergänzt sie um Belegerfassung und Reichweite.

Abschnitt 08

Der Intertours-Pay-Ansatz: Travel-Spezialist mit Buchhaltungsperspektive

Intertours Pay ist White-Label-Partner der Pliant-Plattform. Die Technik liefert Pliant, die Implementierung und Buchhaltungs-Anbindung Intertours.

  • Travel-Expertise: Über 30 Jahre TMC-Erfahrung mit deutschen Mittelständlern – wir kennen die Reise-Realität, nicht nur die Karten-Welt.
  • Buchhaltungsperspektive: Konfiguration und Schulung mit Fokus auf DATEV, SAP, Microsoft Dynamics und die typischen Mittelstands-Workflows.
  • Hybrid-fähig: Pay ergänzt die Lodge, wo sie funktioniert. Wir bauen nicht ab, was läuft – wir schließen die Belegerfassungs-Lücke.
  • Konzern-frei, mittelstandsnah: Sweetspot 250 bis 5.000 Mitarbeitende, beratungsgeführt statt Self-Service.
  • SAP-Concur-kompatibel: Für Concur-Kunden positioniert sich Intertours Pay als ergänzende Zahlungsschicht, nicht als Ersatz.

Der Unterschied zum Direktvertrieb der Plattform liegt nicht in der Technik – sondern in dem, was vor und nach der Implementierung passiert: die ehrliche Einordnung gegen den Bestand und die Übersetzung in die Buchhaltungs-Realität.

Abschnitt 09

Häufige Bedenken – und was wirklich dahintersteckt

  • „Wir sind mit AirPlus seit Jahren zufrieden.“ Das ist nachvollziehbar und für reine Flug-/Bahn-Lodge weiterhin solide. Die Frage ist nicht, ob die Karte funktioniert, sondern wie der Beleg-Fluss für alles außerhalb der Lodge geregelt ist.
  • „Eine zusätzliche Plattform klingt nach Mehraufwand.“ Tatsächlich ist der spürbarere Effekt eine Reduktion – weniger Privatauslagen-Erstattungen, weniger manuelle Belegzuordnung, schnellerer Monatsabschluss. Die parallele Lodge bleibt unverändert.
  • „Wir verlieren die Datenexport-Qualität, die wir kennen.“ Im Gegenteil – die Plattform exportiert strukturiert in DATEV, SAP und Dynamics. Lodge-Datenfluss bleibt zudem ungestört, weil die Lodge parallel weiterläuft.
Abschnitt 10

Fazit: Wann der Wechsel sich rechnet

Der Wechsel zu einer Plattform-Pay-Lösung rechnet sich nicht, weil das Lodge-Modell schlecht wäre – es rechnet sich, weil die Belegerfassung die strukturelle Lücke schließt, an der die Buchhaltung heute hängt. AirPlus bleibt dort, wo es funktioniert; die Plattform ergänzt es dort, wo bisher Privatauslagen und manuelle Belegsammlung dominieren.

Wer heute ehrlich misst, wie viele Belege außerhalb der Lodge die Buchhaltung manuell sammelt und zuordnet, hat den ROI der Ergänzung in fast allen Fällen schon belegt – bevor das erste Angebot auf dem Tisch liegt.

Haeufige Fragen

Häufige Fragen zur AirPlus-Alternative im Mittelstand

Nein – AirPlus ist für Flug- und Bahn-Lodge im Mittelstand weiterhin eine etablierte Option mit gutem Datenexport. Die strukturelle Lücke liegt nicht in der Karte selbst, sondern darin, dass die Lodge keine Belegerfassung enthält. Eine Plattform-Pay-Lösung ergänzt diesen fehlenden Layer und kann parallel zur Lodge laufen.

In den meisten Fällen nein. Lodge für Flug und Bahn kann unverändert weiterlaufen. Die Plattform-Pay-Karte deckt das ab, was außerhalb der Lodge bezahlt wird – Hotel, Mietwagen, Bewirtung, Tagung. Hybrid-Betrieb ist der Regelfall, nicht die Ausnahme.

Intertours Pay liegt im transparenten Mittelstands-Korridor: Monatspauschale plus einmalige Implementierung. Der entscheidende Vergleichsmaßstab ist nicht der Karten-Preis, sondern die Reduktion manueller Belegsammlung und die verkürzte Abschluss-Zeit.

Sechs bis zwölf Wochen vom Setup über den Pilot bis zum vollen Rollout. Erste spürbare Entlastung in der Buchhaltung typischerweise ab Monat drei, wenn die Privatauslagen-Pfade messbar zurückgehen.

Nein. Die Plattform ist Cloud-basiert, die Schnittstellen zu DATEV, SAP und Microsoft Dynamics sind etabliert. Intertours übernimmt Setup, Konfiguration, Schulung und die Buchhaltungs-Anbindung.

Wie bei praktisch allen Anbietern bekommt jede Gesellschaft einen eigenen Vertrag. Der Unterschied liegt nicht in der Multi-Entity-Logik selbst, sondern darin, dass die Plattform für mehrere Mandanten einheitlich aufgesetzt und betreut wird – mit beratungsgeführter Implementierung statt mit separatem Self-Service-Setup pro Gesellschaft.

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